Land: Albanien und Montenegro | Dauer: 6 Tage | Reisestil: Selbstgeführt
Schwierigkeit: Mittel | Verfügbarkeit: Juni – Oktober
Begib dich auf dieser 6-tägigen, selbst geführten Reise zu den Gipfeln des Balkans. Erlebe wilde Natur, atemberaubend schöne Aussichtspunkte und genieße die Gastfreundschaft der lokalen Bewohner.
Die Tour beinhaltet die erste Nacht in Shkodra nach der Ankunft in Albanien. Sie können diesen Tag nutzen, um das reichhaltige kulturelle Angebot von Shkodra zu genießen.
Das Dorf Theth ist einer der malerischsten Orte in Nordalbanien. Das von der wilden Natur und der jahrelangen schweren Zugänglichkeit geprägte Dorf verfügt noch immer über die Kulla und andere Gebäude aus dem Mittelalter. Das Dorf ist zu 100 Prozent römisch-katholisch und verfügt über die einzigartigste Struktur der Welt. Kulla e Ngujimit, ein dreistöckiges Felsgebäude ohne Fenster. Es diente als selbstgewähltes Exil für Menschen, die in Blutfehden verwickelt waren.
Distanz: 10 km, ↑ 266 m ↓ 435 m
Heute unternehmen Sie eine der berühmtesten Wanderungen Albaniens von Theth (728 m) über den Valbona-Pass (1759 m) zum Ort Valbona (995 m) im Herzen des gleichnamigen Nationalparks. Diese 20 Kilometer lange Wanderung folgt der Route eines alten Saumpfades, der die Stammesregionen Shala und Nikaj verband.
Distanz: 19,5 km, ↑ 1068 m ↓850 m
Heute starten Sie mit einem Transfer zum Ausgangspunkt der Wanderung in das Dorf Cerem. Der Weg ist insgesamt einer der kürzesten Abschnitte im gesamten Balkangebirge. Sie durchqueren dabei eine kleine albanische saisonale Hirtensiedlung, nur wenige Kilometer vor dem Bori-Pass, direkt an der Grenze zwischen Albanien und Montenegro. Der malerische Weg schlängelt sich durch Buchen- und Birkenwälder. Viele Einwohner von Cerem und Vusanje sind untereinader verwandt und verschwägert.
Cerem selbst wurde Anfang der fünfziger Jahre gegründet, als Hirten aus Vusanje begannen, Weiden in Albanien zu nutzen. Nach diesen Übergriffen beschloss der albanische Staat, die Streitkräfte zu entsenden und die Grenzen abzuriegeln. Die Bewohner der beiden Dörfer Cerem (Albanien) und Vusanje (Montenegro) gehören jedoch ursprünglich derselben albanischen Volksgruppe an.
Distanz: 12,8 km, ↑ 801 m ↓1015 m
Gerbaja in Montenegro galt als das schönste Tal in Titos Jugoslawien, der Heimat von mittlerweile sieben unabhängigen Staaten. Es ist ein Abstecher vom klassischen „Peaks of the Balkans“. Wir finden es schade, dass dieses Tal in den klassischen „Gipfel des Balkans“ nicht berücksichtigt wurde. Um die Wanderung zu beginnen, bedarf es eines 20-minütigen Transfer zum Ausgangspunkt. Die Wanderung beginnt dann mit einem Aufstieg zum „grünen Himmel“ des Taljanka-Gipfels mit Blick auf Karanfil, einem rauen Felsmassiv.
Distanz: 9,8 km, ↑ 834 m ↓908 m
Von Vusanje im Prokletije Gebrige aus beginnen Sie die heutige 21 Kilometer lange Wanderung zum historischen albanischen Dorf Theth. Der Weg führt am schroffsten Teil der Verfluchten Berge oder Prokletije/Albanischen Alpen entlang, der während der kommunistischen Ära eine verbotene Zone war. Zusätzlich zu den dramatischen Klippen, die die Kulisse für die Tageswanderung bilden, werden Sie bei der Einreise nach Albanien auch einen Militärbunker und die alten Grenzübergangsschilder sehen.
Nach der Wanderung bringt Sie ein Transfer nach Shkoder.
Distanz: 16,5 km, ↑ 1050 m ↓1000 m
HIER DEINEN
PLATZ SICHERN:
Dieser Wanderweg zeichnet sich durch viele Ab- und Aufstiege aus. Die Route führt über ein Relief, das alpines Gelände mit steilen Hängen, in den Berg gehauenen Flusstälern, felsigen Gipfeln, Latschenkiefergürteln usw. darstellt. Die gewählten Wege sind jedoch meist gut begehbar und sicher.
Zur Navigation erhaltet ihr wahlweise GPS Dateien, die sich auf ein eigenes Navigationsgerät laden lassen oder alternativ Links zu in unserer App hinterlegten Routen (diese lassen sich nach Download offline betrachten, ihr braucht in den Bergen keine Internetverbindung, nur das GPS eures Mobiltelefons muss aktiv sein).
GMT +1
Albanisch im Kosovo und Albanien, Serbisch/Montenegrinisch in Montenegro. In großen Städten sprechen viele Menschen Englisch, aber in abgelegenen Gebieten ist dies oft nicht der Fall. Einige Menschen sprechen aufgrund der großen Diaspora in deutschsprachigen Ländern auch Deutsch.
220V, 50 Hz, zweipolige Rundstecker (wie in Deutschland). In den meisten Dörfern besitzen die Gästehäuser Solaranlagen, wodurch warmes Wasser zu Verfügung steht und elektrische Geräte aufgeladen werden können. In einigen Dörfern oder auf dem Berg gibt es auch mal Handyempfang. Besonders in Valbona und Theth könnt ihr mit sehr gutem Netz rechnen.
Euro (EUR) in Kosovo und Montenegro, Lek in Albanien, jedoch werden dort häufig auch Euro akzeptiert. Geldautomaten sind in Shkoder (Albanien), Peja (Kosovo), Plav (Montenegro) und Gjakova (Kosovo) verfügbar.
Deutsche, sowie auch Schweizer und österreichische Staatsbürger können ohne ein Visum nach Albanien einreisen. Du brauchst lediglich einen Personalausweis oder einen Reisepass, der noch mindestens 3 Monate gültig ist.